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Cocktailkleidung
Die Cocktailkleidung steht für eine leichte, lockere und unkomplizierte Mode. Ein Cocktailabend ist eine Mischung aus einer lässigen Privatparty und einer offiziellen Veranstaltung. An so einem Abend werden den Gästen in einer lockeren Atmosphäre alkoholfreie Getränke und leichte Snacks angeboten. Auch die Themen der Gespräche sind an einem Cocktailabend nicht ernsthaft: es werden keine wichtigen Geschäftsfragen besprochen oder ernsthafte Probleme diskutiert.
Die Kleidung an einem solchen Abend soll der Atmosphäre entsprechen. Auch hier gibt es ein paar wichtige Regeln, die man beachten sollte. Die 1. Regel betrifft die Kleidung allgemein: sie muss leicht und nicht auffallend elegant sein. Anderenfalls würde sie den Sinn des Abends verfehlen. Die Kleidung muss eher verspielt bis verführerisch sein. Daher gilt: keine klassischen Schnitte, keine blickdichten Stoffe, keine dunklen Farben. Alles an der Cocktailkleidung soll den unkomplizierten Sinn des Abends wiederspiegeln.
Die Regel Nr. 2 lautet: auf einem Cocktailabend sind dicke schwere Stoffe nicht willkommen. Dagegen Seide, glänzender Satin oder leichte dünne Baumwolle werden stets gerne gesehen. Eine seltene Ausnahmen bilden leichte Wollstoffe, falls der Abend im Freien stattfindet. Synthetische Stoffe sollten besser gemieden werden. Naturgewebe steht ganz im Mittelpunkt.
Die Regel Nr. 3. betrifft den Kleidungsschnitt. Den klassischen Rock mit einem Schlitz und eine elegante Bluse kann man ruhig zu Hause lassen. Es sind Lässigkeit und Sportlichkeit angesagt. Luftige Kleider, Glockenröcke, enganliegende Blusen oder Hemden, die die Figur betonen, enge wie breite Stoffhosen aus hellen oder neutralen Farben sind auf einem Cocktailabend ein Muss. Strenge gerade Linien würden dann eher langweilig wirken. Stattdessen sind verführerische und verlockende Details an der Kleidung angesagt: kleine künstliche Blumen, Schlaufen, Riemchen aller Art, Gürtel und Broschen. Der Fantasie darf keine Grenze gesetzt werden.
Auch bei der Wahl der Accessoires sollte man sich ruhig auf die eigene Kreativität verlassen. Allerdings gelten auch hier einige Regel, die nicht ganz unwichtig erscheinen. Große massive Taschen würden zu der lockeren Atmosphäre eines Cocktailabends eher nicht passen. Kleine verspielte Handtäschchen machen den Look sexy. Gerne darf eine solche Handtasche aus einem glänzenden Stoff und fantasievoll verziert sein. Hier kommen vor allem die aufwendige Lurexverzierung und winzige Glassteinchen in Frage. Wichtig ist auch das Taschenriemchen. Es kann entweder kurz oder lang sein, aber unbedingt dünn. Auch süße kleine Stofftäschchen würden den Cocktaillook positiv unterstreichen. Die allgemeine Regel lautet: Accessoires und Kleidung müssen einander ergänzen. Ansonsten hat man einen Stilbruch. Ist man nicht sicher, ob alles zusammen passt, sollte man professionelle Stilberatung in Anspruch nehmen. Der passende Look, bei dem alles stimmt, ist vor allem für Geschäftspersonen von einer ganz besonderen Bedeutung, denn ein Cocktailabend kann im Rahmen eines Geschäfts statt finden.
Auch für Herren gelten praktisch dieselben Regeln. Für einen Herren gibt es nicht sehr viele Variationen bei der Wahl und Kombination der Kleidung wie es bei den Damen der Fall ist. Es steht fest: auf einen unkomplizierten Event zieht man keine teure Krawatte oder eine elegante Fliege an. Auch bei den Herren werden Lässigkeit und Sportlichkeit großgeschrieben.
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